
… am TAG DER JUDENBACHER VEREINE – die besondere Viertelstunde: Zwei Magnethunde finden mit Hilfe der befreundeten K. I. endlich den einzigen und wahrhaftigen Gottesbeweis für Spielzeuge.
Was erwartet Euch? Kleine Musik und ein Gedicht für den Nachmittag. Von 13.30 Uhr bis 13.45 Uhr in der Kirche St.Nikolaus Judenbach. Das ließen wir uns nicht entgehen …
Kurz mal reinhören? << HIER >>
In einem kleinen, bunten Kinderzimmer, wo das Spielzeug lebendig wurde, sobald die Menschen nicht hinsahen, lebten zwei kleine Magnethunde. Schwarz und Weiß waren sie, wie die Nacht und der Tag, und sie waren die besten Freunde. Eines Tages sagte der schwarze Magnethund: “Weißt du, ich habe nachgedacht. Ich glaube, ich habe einen Beweis für die Existenz Gottes gefunden.” Der weiße Magnethund, neugierig und aufgeregt, wedelte mit seinem Schwanz. “Erzähl mir mehr!”, sagte er. Der schwarze Magnethund begann seine Erklärung: “Siehst du, wir sind Spielzeuge, und jemand muss uns erschaffen haben. Wir haben Magnete in uns, die uns zusammenhalten, und Farben, die uns schön machen. Jemand mit einer großen Vorstellungskraft muss uns entworfen haben, und ich glaube, das könnte Gott sein.” Der weiße Magnethund dachte einen Moment nach und dann leuchteten seine Augen auf. “Das macht Sinn! Wenn wir erschaffen wurden, muss es einen Erschaffer geben. Und wenn wir uns vorstellen können, dann kann der, der uns erschaffen hat, sich noch viel mehr vorstellen!” So glaubten die beiden kleinen Magnethunde an einen großen Erschaffer, und obwohl sie nur Spielzeuge waren, fühlten sie sich verbunden mit etwas Größerem als dem Kinderzimmer, in dem sie lebten. Und von diesem Tag an, wenn die Kinder nicht hinsahen, sprachen sie über die großen Fragen des Lebens und fühlten sich nie allein, denn sie wussten, dass irgendwo, vielleicht weit weg, jemand war, der an sie dachte.